Psychotherapie


Der Begriff Psychotherapie (griechisch psyche "Atem, Hauch, Seele" und therapeia "pflegen, sorgen") lässt sich als Oberbegriff für eine Vielzahl von Formen psychologischer Verfahren verstehen, die menschliches Leid lindern sollen. Das Angebot an unterschiedlichen Therapieangeboten ist hierbei groß und häufig unübersichtlich.

 

Die kassenfinanzierte Psychotherapie kennt drei Psychotherapie-Verfahren, die als "wissenschaftlich anerkennt" und "wirtschaftlich" eingestuft werden. Diese werden Richtlinienpsychotherapien genannt. Dazu gehören derzeit die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die analytische Psychotherapie (Psychoanalyse) und die Verhaltenstherapie.

Verhaltenstherapie (VT)

Die Grundlage meiner Arbeit ist die Verhaltenstherapie mit ihren modernen Weiterentwicklungen vor dem Hintergrund eines humanistischen Menschenbildes. Ein wesentliches Merkmal der VT  ist ihre enge Verzahnung mit der psychologischen Grundlagenforschung. Der Begriff "Verhalten" wird in der modernen VT breit definiert und umfasst nicht nur äußerlich sichtbare Aktivitäten sondern auch innere Vorgänge wie Denken, Fühlen und körperliche Reaktionen. Handeln, Denken, Fühlen und Körper stehen in einer ständigen Wechselwirkung zueinander. Daher kommen in der VT neben dem therapeutischen Gespräch zahlreiche weitere Maßnahmen zur Anwendung, welche - je nach Bedarf - über den Körper,  die Gefühle, die Gedanken und das Handeln einen Zugang zum Menschen ermöglichen.